Schön, dass Sie da sind!
Die SPD Leegebruch steht für soziale Politik vor Ort. Unsere Grundwerte sind Freiheit, Gleichheit und Solidarität. In diesem Sinne wollen wir unseren Ort mitgestalten. Machen Sie sich gerne Ihr eigenes Bild und schauen Sie sich auf unserer Seite um.
AKTUELLES
Neuer Vorstand beim SPD-Ortsverein Leegebruch! Glückwünsche an alle Gewählten!

Gemeinsam starten wir motiviert in die nächste Phase unserer Arbeit für Leegebruch. Zum Vorsitzenden wurde – wie schon bisher – Mario Jilg (Mitte) gewählt. Sein Stellvertreter ist Thomas Ander (2. v. r.). Annemarie Reichenberger (r.) und Jochen Reißig (2. v. l.) sind die Beisitzer, Schriftführer ist Lothar Hemmen (l.). Jochen Reißig übernimmt zudem das Amt des Revisors und Kristin Ellrich-Jilg die Funktion der Kassiererin. Herzlichen Glückwunsch allen Gewählten, auf weiterhin gute Zusammenarbeit und vielen Dank für euer Engagement!
Du hast auch Lust, dich für unseren Ort zu engagieren? Melde dich einfach bei uns oder komm zu einem unserer nächsten Treffen!
Offener Brief an Brandenburgs Bildungsminister zur Klassen-Zusammenlegung an der Grundschule

Sehr geehrter Herr Minister Freiberg,
mit großer Sorge beobachten wir als SPD-Fraktion in Leegebruch die aktuelle Entwicklung an der Pestalozzi-Grundschule in unserer Gemeinde. Die geplante Zusammenlegung mehrerer Klassen ab dem kommenden Schuljahr führt zu erheblichem Unmut unter Eltern, Lernenden und Lehrkräften. Wir wenden uns heute mit diesem offenen Brief an Sie, um unsere Bedenken deutlich zu machen und konstruktive Lösungsansätze einzufordern.
Inklusion in Brandenburger Schulen bedeutet für uns, dass alle Kinder – unabhängig von ihren individuellen Voraussetzungen – gemeinsam lernen und wohnortnah am Schulleben teilhaben können. Unser sozialdemokratisches Verständnis besagt, dass es unser gemeinsames Ziel sein muss, ein gerechtes Bildungssystem zu schaffen. Ein System, das Vielfalt als Stärke begreift und jedem Kind die bestmögliche Förderung bietet. Brandenburg setzt dabei zu Recht auf individuelle Unterstützung, barrierefreie Lernumgebungen und ein respektvolles Miteinander. Unser gemeinsames Ziel ist es dabei, Chancengleichheit und gesellschaftliche Teilhabe von Anfang an zu ermöglichen. Teilhabe, die nicht ohne Grund auch im Brandenburgischen Schulgesetz fest verankert ist.
Bei einem Elternabend, der am 26. Mai 2025 in Leegebruch stattfand, wurden Eltern nicht nur mit der Entscheidung zur Zusammenlegung von Klassen konfrontiert, sondern erlebten zudem ein Auftreten der zuständigen Schulrätin, das viele als arrogant und herablassend empfanden. Wir finden: Solche Kommunikationsformen gefährden das Vertrauen in die Schulverwaltung und erschweren einen offenen Dialog zwischen Schule, Elternschaft und Behörden. Noch entscheidender aber: Das Vorhaben des Schulamtes, das unter Ihrer Aufsicht steht, gefährdet die Teilhabe und Inklusion eines Kindes. Eines Kindes, das in der Grundschule in Leegebruch gut angekommen und aufgenommen ist, das Freunde gefunden und erste Lernerfolge erzielt hat. Die geplante Zusammenlegung der Klassen gefährdet indes nicht nur den einzelnen Entwicklungserfolg eines Kindes, sondern betrifft mehr als 70 Kinder. Die Entscheidung ist zugleich Ausdruck von Verwaltungshandeln, das Inklusion nicht ernst zu nehmen scheint – und damit den Grundfesten unserer Sozialdemokratie widerspricht.
Die Grundschule Leegebruch als eine Schule mit dem Status „Gemeinsames Lernen“ hat viel Kraft und Engagement aufgebracht, um dem besonderen Bedarf von gleich mehreren Kindern gerecht werden zu können, um Inklusion lebens- und bildungsnah umzusetzen und allen Kindern vorbildhaft gemeinsames Lernen zu ermöglichen.
Unsere zentralen Anliegen an Sie lautet daher:
- Transparenz und frühzeitige Kommunikation:
Entscheidungen wie die Zusammenlegung von Klassen – insbesondere in einem sensiblen Bereich wie der Grundschule – bedürfen einer transparenten, frühzeitigen und dialogorientierten Kommunikation mit allen Beteiligten. Das war hier nicht der Fall.
- Kindgerechte Lernbedingungen sicherstellen:
Eine Klasse mit 24 oder 25 Schülerinnen und Schülern, darunter auch Kinder mit besonderen Förderbedarfen, wird weder den Ansprüchen moderner Pädagogik noch den rechtlichen Vorgaben gerecht. Große Klassen verschlechtern nicht nur die Lernqualität, sondern gefährden auch das soziale Miteinander und die individuelle Förderung.
- Raumkapazitäten und bauliche Situation berücksichtigen:
Die räumliche Situation der Pestalozzi-Grundschule erlaubt keine so großflächige Zusammenlegung. Der Brandschutz sowie die pädagogische Ausstattung sind auf kleinere Lerngruppen ausgelegt.
- Beteiligung und Einbindung der Gemeinde:
Die Gemeinde Leegebruch hat dankenswerterweise bereits signalisiert, dass sie bereit ist, beim Ausbau schulischer Infrastruktur zu unterstützen. Diese Bereitschaft muss stärker in den Entscheidungsprozess einbezogen werden.
Wir als SPD Leegebruch fordern Sie auf, den Eltern und Kindern zuzuhören, die Entscheidung zur Klassen-Zusammenlegung zu überdenken und in einen konstruktiven Dialog mit allen Beteiligten zu treten. Bildung muss am Wohl der Kinder orientiert sein – nicht allein an Verwaltungsvorgaben, Frequenzwerten oder an Haushaltszahlen. Langfristig wird uns als Gesellschaft das Sparen an der Bildung unserer Kinder teuer zu stehen kommen!
Wir stehen gern für ein persönliches Gespräch zur Verfügung und würden es begrüßen, wenn Sie kurzfristig einen Besuch an der Pestalozzi-Schule in Erwägung ziehen.
Mit freundlichen Grüßen
SPD-Fraktion Leegebruch
Wechsel bei der SPD-Fraktion in der Leegebrucher Gemeindevertretung

Wir stehen ein für Zusammenhalt, Demokratie und die Unantastbarkeit der Menschenwürde!

Bei eisigen Temperaturen waren wir heute in Oranienburg vor Ort, um zu zeigen: Wir stehen ein für die Unantastbarkeit der Menschenwürde! Gemeinsam mit vielen anderen Initiativen und Parteien hatte die SPD Oberhavel aufgerufen, auf dem Schlossplatz für unsere Demokratie und gegen jede Zusammenarbeit mit Rechtsextremen einzutreten. Danke an alle, die mit dabei waren!
Wer nicht wählen geht, überlässt anderen die Wahl! Bitte nutzen Sie am 23. Februar Ihr Stimmrecht und entscheiden Sie mit!“